7 Generationen

1. Generation
Franz A. Alexander (1753-1802)

Franz Ambros Alexander entstammt einer alten französischen Hugenotten-Familie. 1782 zieht er von Miltenberg am Main nach Mainz, wird in die Handwerkszunft aufgenommen und gründet einen kleinen Handwerksbetrieb zur Herstellung von Musikinstrumenten.

2. Generation
Kaspar A. (1803-1872) & Philipp Alexander (1787-1864)

Nach dem Tode Franz Ambros' führen zunächst seine Witwe und ihre Söhne Claudius, Martin und Philipp das Geschäft weiter. 1826 kommt der zum Holz­blas­instrumenten­bauer ausgebildete Kaspar Anton Alexander­ zurück in das Unternehmen. Zu dieser Zeit erlangt die Produktion von Holz­blas­instrumenten besondere Bedeutung und ein Handelsgeschäft für den Vertrieb der eigenen Produkte kommt hinzu.

3. Generation
Franz A. (1838-1926) & Georg P. Alexander (1843-1897)

Ab 1864 arbeitet Franz Anton mit im Unternehmen, ein hervorragender Fachmann und Musiker, der lange Jahre großen Einfluss haben wird. Der jüngere Georg Philipp hat noch fünf Jahre Lehrzeit als Blechblasinstrumentenmacher in Sachsen, Wien und Prag vor sich. Die Blechblasinstrumentenherstellung hat zu dieser Zeit schon große Bedeutung. Wagner nimmt 1862, auf der Suche nach seiner "Wagnertube", Kontakt mit Alexander in Mainz auf. 1872 tritt Georg Philipp an die Seite seines Bruders und der erste wirtschaftliche Aufschwung beginnt, speziell in der Herstellung von Blechblasinstrumenten.

4. Generation
Friedrich S. Anton (1873-1913) & Georg P. jr. Alexander (1879-1916)

1909 gelingt die unternehmensgeschichtlich bedeutsame Entwicklung des ersten voll ausgebauten Doppelhorns Modell 103. Das Patent dazu legte den Grundstein für eine rasante Entwicklung im Waldhornbau. 1913 stirbt Friedrich Sebastian Anton. Georg Philipp jr. fällt bei Verdun 1916. Die beiden Witwen führen das Geschäft mit dem hoch betagten Franz Anton durch den ersten Weltkrieg und die nachfolgenden schweren Jahre.

5. Generation
Philipp J. C. Alexander (1904-1971)

Philipp Johann Christoph übernimmt 1925 die Leitung des Unternehmens. Weltwirtschaftliche Katastrophenjahre liegen vor ihm. Er übersteht sie und den folgenden Weltkrieg durch großen persönlichen Einsatz. Der zweite Weltkrieg zerstört alles, was fünf Generationen aufgebaut haben. Das unternehmerische Geschick Philipp Johann Christophs und der Wille zum Wiederaufbau der aus Krieg und Gefangenschaft zurück gekehrten überlebenden Mitarbeiter lassen das Unternehmen schnell in seiner alten Bedeutung wieder aufleben.

6. Generation
Anton J. (1935-2013) & Hans P. Alexander (1948-2005)

1971 übernimmt Anton Julius nach dem Tode des Vaters die Leitung des inzwischen weltbekannten Hauses. Der Meister im Blechblasinstrumentenbau erwirbt auf weltweiten Reisen Erfahrung und neue Erkenntnisse durch persönliche Kontakte mit den bedeutendsten Bläsern. Er verbessert zusammen mit seinen hervorragenden Fachleuten die rein handwerkliche Fertigung grundlegend zum weiteren Vorteil der Qualität der Instrumente.

7. Generation
Georg Philipp Alexander (1969)

1992 tritt der Sohn von Anton Julius Alexander in das Unternehmen ein und steht ihm seit 1999 vor. Er leitet das nunmehr 225-jährige Unternehmen in das 21. Jahrhundert. Neue Technologien und die damit verbundenen Möglichkeiten in der Weiterentwicklung und Neukonstruktion der Blechblasinstrumente bestimmen das 3. Jahrhundert der Unternehmensgeschichte.